Entgegen meines Hinweises am Schluss des vorangegangenen Beitrags, diesen noch ergänzen zu wollen, hier nun die Hafentage in La Coruna in einem neuen Beitrag.
29.09. bis 02.10.2017 Hafentage in La Coruña
Hafentage sind an sich immer etwas besonderes. Warum? Hafentage kommen entweder vor weil man sie machen muss – Wetter schlecht, der Besatzung ist schlecht oder sie ist krank, Wind aus falscher Richtung, zu viel Wind, zu wenig Wind oder von allem etwas oder weil der Skipper einfach keine Lust hat und sich aus der Liste der Möglichkeiten für einen Hafentag die passende heraussucht (auch dann muss „man“ sie machen). Oder Hafentage kommen vor weil man sie machen will – und das sind meist die schönsten.
Die Hafentage in La Coruña sind beides, gewollt und „gemusst“. Wir wollen nach der Biskayaüberquerung relaxen, die Stadt und Umgebung kennenlernen, Lebensmittel und Diesel bunkern, herausfinden wo meine Lieferung bleibt, Wäsche waschen etc. Genug zu tun also. Aprospos Lieferung. Hatte ich wohl noch nicht erwähnt, dass ich für mein Pactor-Modem noch eine Bluetooth-Schnittstelle benötige. Mein Lieferant hat sie am 19.09. abgeschickt mit Lieferadresse Marina Coruña. Am Montag, 02.10.2017, gehen wir zur Post um in Erfahrung zu bringen, wo sich die Lieferung befindet. Und tatsächlich, anhand der Sendungsnummer kann der Postangestellte in seinem PC sehen (war im Internet auf der spanischen Postseite nicht möglich), dass sich die Sendung ausgerechnet heute in der Auslieferung befindet. So ein Zufall! Wir machen uns umgehend wieder auf die Socken zum Hafenoffice und siehe da – der Brief ist angekommen! Nach genau 13 Tagen – da ist für ein gemeinsames Europa noch deutlich Luft nach oben!
Jetzt aber mit ein paar Bildern wieder zurück zu den Hafentagen….

La Coruñas Leuchtturm, der Torre De Hércules. Der Ursprung dieses Turms liegt in der Römerzeit etwa Ende 1. Jh oder Anfang 2. Jh. n.Chr. Damit hat dieses Leuchtfeuer eine einzigartig lange Geschichte

Ihr werdet’s erahnen – ich liebe Leuchttürme. Mal schön, mal funktionell, groß, klein, bunt und mit unterschiedlich weit tragendem Feuer. Immer sind sie für mich aber ein Synonym für Sicherheit, wenn nicht Geborgenheit.






