Liebe Blog-Leserinnen,
Liebe Blog-Leser,
Avalon liegt nach der erfolgreichen Atlantiküberquerung seit dem 22.12.2017 auf Barbados und seit dem 23.12.2017 in der Carlisle Bay, Bridgetown, auf Position 13°05,6’N und 59°37,0’W vor Anker (habe gehört, das Vesselfinder.com die Position noch nicht hat, MarineTraffic.com aber sehr wohl).
Viele von euch warten sicher schon gespannt auf neue Berichte und vor allem auf Bilder und Videos. Leider muss ich euch diesbezüglich noch ein wenig vertrösten. Ich hab‘ zwar so einiges auf Lager, aber so ein Paradies wie die Karibik hat eben auch seine Schattenseiten, was sich in diesem Fall in nicht oder nur sporadisch vorhandenem Internet offenbart (wobei dies im Vergleich zu vielen anderen Problemen (nicht meinen) hier ein ausgesprochenes Luxusproblem darstellt). Und eine gute Internetverbindung zu meinem Laptop ist nun mal zwingend nötig um viele Daten, die insbesondere bei Videos anstehen, in den Blog zu transportieren.
Bei einigen von euch taucht nun vielleicht die Frage auf, wie hat er das denn mitten auf dem Atlantik gemacht, täglich den Blog zu aktualisieren? Die Frage ist berechtigt und ich beantworte sie gerne. Vereinfacht gesagt funktioniert es mit einer Kombination aus Kurzwellenfunk (mit dem man sehr weite Strecken überbrücken kann!) und mehreren über Funk erreichbaren Servern, die wiederum mit dem Internet verbunden sind. Der von mir genutzte Service heißt SailMail und wer Interesse hat, kann gerne mal bei ‚www.sailmail.com‘ reinschauen. Es handelt sich hierbei um eine in den USA ansässige non profit Association, die von Seglern gegründet wurde. Über dieses System kann ich aber nur Text versenden und empfangen, lediglich kleinere Anhänge mit wenig Datenvolumen, wie z.B. Grib-Files für das Wetter, sind machbar. Apropos Wetter! Die für Segler nicht ganz unwichtigen Wettervorhersagen kann ich über SailMail ebenfalls weltweit gezielt für mein Fahrtgebiet anfordern. Jederzeit, rund um die Uhr.
Nach diesem kleinen Exkurs in die Technik nun zurück zum Blog. Wie geht es weiter? Sobald ich ein gutes Internet habe, werde ich eine Zusammenfassung der Atlantiküberquerung mit Bildern und Videos veröffentlichen. Danach folgt der Aufenthalt auf Barbados in gleicher Form.
Jetzt aber noch etwas aktuelles. Lorenzo, den ich während unserer gemeinsmen Überfahrt sehr schätzen gelernt habe, ist am 26.12.2017 von Bord gegangen. Er ist zunächst nach Jamaika geflogen, um dort den Jahreswechsel mit Freunden zu feiern und wird dann von dort weiter nach Sydney fliegen, wo er bis zu seinem Studium ein Praktikum absolviert. Lorenzo ist mitten auf dem Atlantik 19 Jahre alt geworden und ich kann nur sagen: Chapeau! Geistig und körperlich gewand, höflich, nett, zuvorkommend, aufmerksam und dabei durch und durch Italiener! Über Fuball haben wir nicht gesprochen 🙂 Abends bringe ich Lorenzo mit dem Dingi zum Taxi und wir verabschieden uns dort. Es ist nicht ganz ohne Wehmut auf beiden Seiten und wir verabreden, dass wir uns wiedersehen wollen. Vielleicht bei ihm zu Hause, ganz unten in der Spitze des italienischen Stiefels. Als ich an Bord zurück bin, hole ich die italienische Flagge ein die unter der Backbordsaling wehte, solange Lorenzo an Bord war.
Morgen, am 30.12.2017 kommt Bärbel wieder an Bord und wird mich ca. 3 Wochen begleiten. Ich freue mich riesig darauf. Geplant ist nur, dass wir zunächst nach Grenada fahren, und dann in Richtung Norden segeln. Einen konkreten Plan gibt es dafür nicht und wollten wir auch nicht machen.
Am Schluss möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei allen Leserinnen und Lesern des Blogs ganz herzlich bedanken. Bedanken für die vielen Hinweise, Kommentare, Mails, WhatsApps usw. und für die Motivation, die ihr mir durch euer Interesse gebt.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, für das neue Jahr vor allem Gesundheit und weiterhin Interesse am Blog 🙂
Liebe Grüße, Kuddel
PS: Send by SailMail
Hallo Kuddel,
auch von mir einen guten Rutsch ins neue Jahr und weiterhin viel Erfolg. Grüße bitte auch an Bärbel.
Und: Danke für Deine Berichte, die ich immer gerne lese!
Ralph
Vielen Dank für die Grüße, auch Euch einen guten Rutsch und natürlich immer die berühmte Handbreit Wasser unterm Kiel!
Heimatliche Grüße
Klaus-Eckart Sinner
Hallo Karl Heinz,
alle Achtung, so viele Tage nur Wasser um einen herum. Das kann sich ein „Nichtsegler“ schwer vorstellen. Bin schon gespannt wie ein Flitzbogen auf die neuen Berichte, Fotos und Videos.
Wünsche euch einen guten Rutsch in das Neue Jahr.
Liebe Grüße von Manuel
P.S.: Der Rum auf Barbados soll ja nicht so schlecht sein.
Uups soll natürlich Kuddel heissen und Atlantiküberquerung, GrEnada etc. 🙂
Blöde Minitastatur auf Handy 😉
Ahoi Buddel,
Schön von Dir wieder zu hören! Britta und ich haben Dir für die Atmantiküberquerung ordentlich die Daumen gedrückt und waren immer froh nur gute Nachrichten von der Avalon zu hören. Wir selber haben vor gut 20 Jahren auf Hochzeitsreise auf einem für heutige Verhältnisse winzigen Kreuzfahrer die Karibikinseln abgeklappert. Wir freuen uns für Dich, mit dem eigenen Boot dieses fantastischen Revier geniessen zu können. Granada war damals die ärmste Insel und ein krasser Kontrast zu den reichen Inseln, wie z.B. Martinique. Bin gespannt auf Deine Eindrücke. Jetzt wünschen wir Euch von Herzen einen guuuten Ruuutsch und ein rasant tolles, gesundes und positiv aufregendes Jahr 2018. Liebe Grüsse Hartmut und Britta
Hallo Karl-Heinz,
mit großen Interesse verfolge ich Deine Tour und bin total fasziniert. Ich ziehe meinen Hut vor Dir.
Ich wünsche Dir für einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles alles gute.
Liebe Grüße aus dem kalten und nassen Hamburg
von Ivonne P.
Hallo Kuddel, hallo Bärbel!
Liebe Neujahrsgrüsse aus Freren! Wir wünschen ein frohes, gesundes und spannendes
Neues Jahr 2018. Wir verfolgen die Tour mit großem Interesse und Bewunderung,
lieber Kuddel, zu dieser großartigen Leistung. Genießt die gemeinsame schöne Zeit.
Weiterhin viel Fortune und gutes Segelwetter wünschen
Marianne und Reinhard.