SY "AVALON"

Ein Jahr lang Sommer – von Le Phare Bleu nach Fort de France

Freitag, 12.01.2018

Wegen diverser Verzögerungen können wir leider erst um 10.20h ablegen, werden also nicht mehr im Hellen ankommen. 45 Meilen liegen vor uns. Angesagt ist Ostwind, eigentlich schönes Segeln in Lee von Grenada in Richtung Norden! Aber es kommt ganz anders! Der Wind kommt aus NO und wir müssen von Anfang an hoch am Wind segeln. Zusätzlich ist er sehr unstet hinsichtlich Richtung und Stärke!! Aber was ist das? Wie schön! Jede Menge Delfine, große und auch ganz kleine schwimmen und springen längere Zeit neben und vor unserem Boot, herrlich, sie so nah zu beobachten, eine tolles Erlebnis! Teilweise führen sie ein Synchronspringen vor, extra für uns!!!

Nach Kursänderung müssen wir die Genua bergen und fahren nur mit Groß und Motor weiter. Nach ca 10 Meilen hilft es nix, auch das Groß müssen wir bergen und fahren bis zur Tyrrel Bay auf Carriacou unter Motor. Das hatten wir uns aber ganz anders vorgestellt!

Endlich, wir sind in der Bucht angekommen. Viele Segler liegen hier, aber wir finden einen guten Platz und endlich(!), um 22.00h fällt der Anker. Wir sind gespannt wo wir gelandet sind, freuen uns auf den Morgen! Vom Strand hören wir Musik, angenehm! Wir sitzen noch lange in der Plicht.

Gefahrene Meilen: 45

Samstag, 13.01.2018

Welch ein Anblick! Neben uns springen Fische hoch aus dem Wasser, auf einer Reedetonne nicht weit von uns entdeckt Kuddel einen Pelikan. Ein Hahn kräht auch schon in der Früh! Wir liegen in einer tollen, geschützten Bucht, rechts und links eingerahmt von Mangrovenwald und vor uns der Strand mit der „Strandmeile“.

Die Tyrrel Bay von Carriacou, ein wundervoller Ort

Eine neue Marina ist noch im Bau, schon sehr lange! Über Carriacou lese ich, dass die hier lebenden Menschen zu den freundlichsten der Karibikbewohner gehören. „Carriacou“ heißt übersetzt Insel umgeben von Riffs. Ich kann es kaum erwarten an Land zu fahren! Aber da kommt Peter mit seinem Schlauchboot und begrüßt uns herzlich! Er kommt aus Kiel und liegt schon 3 Wochen hier in der Bucht, fast neben uns. Einer der vielen Weltenbummler, von denen es viele in der Karibik gibt. Im Sommer liegt sein Schiff in Trinidad und er verbringt den Sommer in Kiel. Peter gibt uns viele hilfreiche Tipps, warnt uns z.B. vor St.Vincent, wo zur Zeit kein Segler mehr hinfährt wegen erneuter Überfälle. Also werden wir gleich bis St. Lucia fahren und St Vincent auslassen. Das Tollste: Peter gibt uns das Passwort für das WiFi seines Freundes Andy, der auf dem Boot lebt und an Land uns genau gegenüber seine Segelwerkstatt „In Stiches“ besitzt. Die Gelegenheit werden wir ausnutzen.

Wir fahren rüber zum Strand, wo wir das Schlauchboot am Baum festmachen und sichern. Andere Boote liegen auch dort, wir haben ein gutes Gefühl. Vor uns liegt der große Einkaufsmarkt ALEXIS (im amerikanischen Stil, der laut Peters Aussage von den Einheimischen nicht so gern angenommen wird). Danach lernen wir Andy, den Segelmacher kennen. Er will gerade mit seinem Freund auf einer alten BMW mit Beiwagen wegfahren! Cool sind ihre Helme, die mehr Dekoration sind als Schutz! Nettes Gespräch. Andy näht einen kleinen Schaden am Achterliek, entstanden durch das Schlagen des Segels am Achterstak während der Atlantiküberquerung.

Andy mit seinem Freund auf der alten 750er BMW. Im Hintergrund der neue Supermarkt ALEXIS

Die Sail Loft ist die Werkstatt von Andy, wo er seine Firma „In Stitches“ betreibt

Anschließend bummeln wir an der „Waterfront“ entlang, jede Menge kleiner, bunter Geschäfte, hübsche kleine Läden, einladende einfache Bars, unterschiedliche ‚Restaurants‘, mehrere kleine Geschäfte, die von Einheimischen geführt werden, und kleine Stände mit Obst und Gemüse. Ich kaufe Tomaten und bekomme gleich noch einige Bananen geschenkt.

Kleiner Gemüseladen am Strand, hier haben wir Tomaten gekauft und Bananen dazu bekommen

Solche kleinen Bars gibt’s mehrere entlang des Strands

Abends essen wir im Restaurant „Lazy Turtle“, idyllisch am Wasser gelegen mit Blick auf die Bucht. Wir haben Glück und bekommen noch einen Platz, ansonsten hat man hier keine Chance ohne vorherige Reservierung. Über Funk kann man auf VHF „Kanal 16(!)“ einen Platz reservieren!

Rechts im Bild das „Lazy Turtle“ Restaurant

Mitten zwischen Flaschen und Gläsern das Funkgerät. Segler können auf Kanal 16 (!) reservieren.

Auf dem Rückweg verweilen wir noch bei Drummer-Künstlern. Drei Einheimische bieten eine fantastische Trommel Vorführung, in einem Wahnsinnstempo fliegen die Hände nur so durch Luft!

Die nächsten Tage vergehen wie im Flug. Wir schauen uns die alte Marina an. Auf dem Platz sieht es genauso aus wie bei uns im Verein: Es wird geschliffen, gestrichen, gekärchert, Winterarbeit bei 30°! Gleich bei der Marina befindet sich das Immigration Office, wo wir ausklarieren.

Hier riecht’s nach Antifouling und die Schleifmaschinen brummen wie zu Hause im Winterlager – nur wärmer ist es hier

Die alte Marina von oben, ein steiler Anstieg führt zur Straße am Strand entlang

 

Auf dem Rückweg entdecken wir nette Plätze am Strand, wo man sich zum Sundowner trifft. Jeder bringt etwas mit und stellt es auf den Tisch. Diese Potluck genannten Zusammenkünfte sind in den USA sehr beliebt

 

Und noch eine Bar, diesmal für den Sundowner

Erwähnenswert ist unsere Fahrt im Taxibus nach Hillsborough! Federung im Auto? Mitnichten! Witziger Fahrer, weist uns auf das Schild im Bus hin!

Hillsborough, ganz in der Nähe des Fähranlegers

In dieser entzückenden Strandbar, etwas abseits vom Trubel Hillsborough’s, gönnen wir uns eine Cola bzw. einen Saft

Typische Bebauung in Hillsborough. Markenzeichen: möglichst vielfältige Baustile

„Höfliche“ Wörter, aufgemalt auf die Fassade einer Grundschule. Wäre das nicht auch etwas für Deutschland?

 

Mittwoch,17.01.2018

Noch vor dem Frühstück wechselt Kuddel die Gasflasche, die seit Anfang August mit Beginn des Törns in Gebrauch ist. Nun ist sie leer, erstaunlich, wie lange sie gehalten hat! Geht wohl größtenteils auf den elektrischen Wasserkocher zurück, der seit Törnbeginn neu an Bord ist.

11.40h Wir gehen Anker auf und nehmen Kurs auf Union Island. „It’s a great land to visit“ (Sailors Guide) Wir haben unseren ursprünglichen Plan, nach St. Lucia durchzusegeln, geändert. Union Island, überhaupt die Grenadinen, kann man einfach nicht auslassen. Es ist die südlichste der zu St. Vincent gehörenden Grenadinen, dem schönsten Segelrevier der Karibik. Während unserer Fahrt fliegen mehrere Pelikane an uns vorbei.

14.10h fest an der Mooring in Clifton Harbour auf Union Island. Wir müssen 60 EC$ für die Mooring bezahlen und geben 10 EC$ für die Hilfe.

Gefahrene Meilen: 12

Wir sind in einer traumhaften Bucht gelandet! Unser Schlauchboot findet in einem extra „Dinghi Dock“ Platz.

An diesem recht originellen Dingi-Dock machen wir fest, und erkunden Clifton Harbour

Zum Glück schaffen wir es gerade noch bis 15.00h im Immigration Office zu sein. Das Einklarieren geht erstaunlich schnell über die Bühne. Der für uns zuständige Officer ist gut drauf, er singt vor sich hin. Er kennt sich sogar mit der deutschen Politik aus und ist interessiert an unserer Regierung. Neugierig fragt er nach der Bedeutung des Namens „AVALON“. Kuddel nennt den Buchtitel „Die Nebel von Avalon“ und der Officer will versuchen, sich das Buch in einer Bücherei auszuleihen!

Quirliges Treiben erwartet uns in den Straßen von Clifton Harbour. Uns gefällt der Ort, in der Mitte ein Markt mit vielen verschiedenen bunten Ständen. Wir genießen frisch gepresste Obstsäfte.

Einladende Obststände mit vielfältigen Angeboten

Buntes Treiben überall, eine Mutter holt ihr Schulkind ab

Hier gibt’s wunderschöne Muschel- und Schneckengehäuse zu kaufen

Donnerstag, 18.01.2018

Heute ist ein besonderer Tag. Kuddels Vater wird 90 Jahre alt!

Hier gibt’s wunderbare frisch gepresste Säfte. Wir nutzen auch das free WiFi und schreiben von hier die Geburtstagsgrüße an Kuddels Vater

13.00h  Wir brechen auf mit Ziel Mayreau. Dort wollen wir in der Saline Bay ankern. Es ist nur ein kurzer Schlag, mal eben um die Ecke. Herrliches Revier!
Hier ein paar Eindrücke von unterwegs:

Die von Korallenriffen geschützte Bucht von Clifton Harbour

Die Bake links im Bild bezeichnet die rechte Seite der Zufahrt nach Clifton Harbour, wie überall in der Karibik nachts mit rotem (!) Licht. Wie man unschwer erkennt, sollte man sich daran halten

Weiter geht’s an einigen Korallenriffen vorbei in Richtung Mayreau, im Bild rechts oben schon zu erkennen. Träumen sollte man in diesem Revier erst dann, wenn man sicher vor Anker liegt!

Unser Ziel, die Saline Bay von Mayreau liegt recht voraus

Anker fällt um 14.15h.

Gefahrene Meilen: 3.8

Wir finden einen schönen Ankerplatz, vor uns ein langer Sandstrand. „Jum“ kommt in seinem Boot längsseits und wirbt für das Restaurant „Dennis Hideaway“. Er gibt uns die Menükarte und Kuddel und ich entscheiden uns bei Dennis einen Tisch zu reservieren.

Die Karte mit den Dinner Menüs

Ich hatte vorher schon den Tipp im Sailors Guide gelesen. Wir werden nicht enttäuscht, als wir um 18.00h dort eintreffen. Ein hübsches Restaurant mit Swimming Pool, einer Bar im Palmengarten, einem Gästehaus und einem „View-Tower“, einem Aussichtsturm, von dem man nicht nur den Sonnenuntergang sehen kann sondern einen umwerfenden Blick auf die Bucht hat. Fantastisch!

Blick vom View Tower auf die Saline Bay. Im Hintergrund liegt Union Island, woher wir gekommen sind

Unser Essen ist genauso! Kuddel bestellt Red Snapper mit Beilagen und ich „Conch“ ein einheimisches Gericht (Muschel-und Krebsfleisch auf kreolische Art) ebenfalls mit Beilagen. Sehr lecker! Auf die Rechnung warten wir vergeblich am Tisch, also geht Kuddel persönlich zum Chef Dennis, der an der Bar Gäste mit Getränken versorgt. Er führt den Laden ganz allein, hat jede Menge zu tun. Als Entschädigung für unser langes Warten spendiert er uns einen Rum Punch. Wir kommen mit ihm und anderen Gästen ins Gespräch, eine nette, internationale Runde. Dennis erzählt von sich, war kurze Zeit in Deutschland, wo auch eine Tochter von ihm lebt, erzählt von seiner Zeit in München und legt bayerische Musik auf! Uns tut er damit keinen Gefallen! In der Bar hängen zig verschiedene Fahnen und Stander aus den unterschiedlichsten Ländern. Das bringt Kuddel auf die Idee, den Stander vom TuS Finkenwerder dort einzureihen. Dennis ist einverstanden und so wollen wir am nächsten Morgen gleich wieder zu ihm.

Freitag, 19.01.2018

Bevor wir zu Dennis gehen, machen wir einen Rundgang durch den Ort. Es geht immer steil hoch, aber die Mühe lohnt sich: Wir haben einen wunderschönen Blick auf die Tobago Cays.

Die Tobago Cays mit Teleblick

 

Die Tobago Cays im Überblick, gut zu erkennen die Untiefen mit den Brandungszonen davor

Das Island Paradise, ein kunterbuntes Sammelsurium unterschiedlichster Gegenstände und mehrerer Hauselemente, zusammengefügt zu einem Restaurant der besonderen Art

Wir kommen an einer Schule vorbei und schauen mal kurz hinein. Zwei Schülerinnen lassen sich stolz mit ihrer Lehrerin fotografieren

Zurück in Dennis‘ Hideaway, erzählt uns Dennis seine Lebensgeschichte. Er hat viele Schicksalsschläge erlitten. Der Hurrican von 2004 zerstörte sein Schiff, das er in Grenada in einem angeblich Hurricane sicheren Hafen liegen hatte. Das hat ihm als leidenschaftlichen Skipper das Herz gebrochen (O-Ton Dennis). Er gibt uns seine Visitenkarte und möchte mit uns in Kontakt bleiben!

Da hängt er nun, ein würdiger Platz für den TuS-Stander. Dennis ist selbst Segler und hat sein letztes Boot durch einen Hurricane verloren

Nachmittags gehen wir noch an den Strand und finden eine Kokusnuss. Lecker!

Abends sitzen wir am Strand in einer kleinen einfachen Beach Bar und erleben ein Highlight! Auf einem großen Grill werden für uns und einige andere Gäste von einheimischen Männern Langusten gegrillt. Die Frauen sind für die Beilagen zuständig und bringen köstliche Salate! Dieses Essen werden wir nicht vergessen. Ein Genuss, und das am Strand mit Blick auf Avalon. Wir fühlen uns sehr wohl.

 

Samstag, 20.01.2018

09.00h Anker auf, Ziel ist die Admiralty Bay von Bequia. Starker Wind, hässliche Böen bis 7 Bft. Keine angenehme Fahrt, fahren mit gereffter Genua und müssen schließlich den Motor mitlaufen lassen.

15.10h Anker fällt in der Admiralty Bay am Princess Margaret Beach, wo laut Revierführer „easy anchor“ sein soll!! 

Gefahrene Meilen: 30

Kuddel entdeckt zufällig eine große Wasserschildkröte direkt neben uns im Wasser, bestimmt 40cm lang! Leider schafft er es nicht rechtzeitig, sie zu fotografieren, sie taucht weg.

Da taucht sie gerade weg. Wer genau hinschaut, kann sie gerade noch erkennen

Wir erholen uns von der Fahrt in der uns gegenüberliegenden Bar, wo es auch freies WiFi gibt. In der Nacht finden wir leider keine Ruhe – 4x Ankermanöver! Dem Anker gefällt der Untergrund nicht! Man mag es kaum glauben, 2x hebt Kuddel einen dicken Stein mit dem Anker aus dem Wasser! Der Bruce Anker taugt nur auf reinem Sandgrund, aber den findet man hier nur selten. Meist sind abgestorbene Korallen, Steine oder Pflanzen im Spiel. Der Wind nimmt zu, Hammerböen mit 6,5 Bft. Unglaublich!

Am nächsten Tag entscheiden wir schließlich an eine Mooring zu gehen und bezahlen dafür gerne 50 EC$.

An der Stirnseite der großen Bucht liegt Port Elizabeth, die einzige Stadt auf Bequia. Am späten Nachmittag kommen wir endlich von Bord und fahren mit dem Dingi zum Dingidock des Whaleboner.

Das Restaurant „Whaleboner“. Davor das Dingidock und der mächtige Unterkiefer eines Wales, durch den man wie durch einen Torbogen geht. Vergleichbares gibt’s übrigens auch in Wedel

Teil der „Promenade“ von Port Elizabeth

Zunächst schauen wir uns in der Stadt um. Das Immigration Office ist bis 18.00h geöffnet, wir müssen allerdings einen Sonntags Aufschlag zahlen! Wir erledigen die Outbound-Formalitäten, gehen dann den bekannten Belmont Walkway am Wasser entlang. Er ist renoviert worden und geht über z.T. steile Holztreppen an der Küste entlang bis zum Princess Margret Beach.

Ein frisch renoviertes Teilstück des Belmont Walkways

Avalon an der Mooring Boje, davor unser unverkennbar rotes und kleines Dingi

Da hat wohl jemand was vergessen. Na ja, wer’s nicht im Kopf hat, muss wenigstens ein Dingi haben…

 

Montag, 22.01.2018, 08.00h Leinen los von Port Elizabeth bei Hahnenschrei!

Wind hat nachgelassen. Vor dem Ablegen tanken wir noch ca 50l Wasser vom Wasserboot.

Das Wasserboot beliefert die Ankerlieger. In vielen Ankerbuchten die einzige Möglichkeit, größere Mengen Wasser zu bunkern – und die teuerste

Unser Ziel: Martinique, St. Lucia lassen wir aus. In den ersten 3 Stunden geht es gleich zur Sache! 6-7Bft, 2. Reff im Groß und Genua die meiste Zeit ebenfalls gerefft. Schnelle Fahrt.

Die berühmten Pitons von St. Lucia aus der Ferne. Die Kegel in der Flagge St. Lucia’s symbolisieren diese Pitons.

Bei den letzten 10 Meilen geht der Wind in Böen auf 7-8 Bft, starker Regen, ist aber zum Glück nur kurz anhaltend!

01:45h Anker fällt in der Grand Anse d‘ Arlet Bucht auf Martinique.

 

Dienstag, 23.01.2018

Kleiner Landgang, suchen einen Bäckerladen, freuen uns auf frische Baguettes und Croissants, aber leider Fehlanzeige! Der einzige Bäcker hat schon geschlossen. Unser Anker will auch nicht so richtig halten, deshalb verzichten wir auf einen Mittagsschlaf und fahren weiter nach Fort de France.

15.00h Anker auf, wir fahren nach Fort de France.

17.00h fest in der Marina Z’Abricots in Fort de France. Über VHF Ch 9 melden wir uns an und man weist uns einen Liegeplatz zu. Die Marina liegt ziemlich abseits von der Stadt, ist aber dafür sehr ruhig. Das Liegegeld ist gering. Es gibt Wasser und Strom. Mit dem Bus fahren wir erst einmal in die Stadt und gehen zu „ Sea Services“, einem Schiffsausrüster. Hier findet Kuddel alles, was er fürs Boot braucht: Endlich eine Antenne, einen Anker (Kobra II, Testsieger), Kette, Dieselkanister und, und, und. Anschließend bummeln wir am Wasser entlang und lassen die Stadt auf uns wirken. Ungewohnt, in einer so großen Stadt zu sein!

Begegnung mit einer Vorschulklasse in Fort de France

Wunderschöne Bücherei aus der Kolonialzeit

Prompt am nächsten Morgen um 8.30h werden die bestellten Sachen von Sea Service geliefert!

Donnerstag ist Arbeitstag.

Die neue Antenne wird montiert, Mastbesteigung wird langsam zur Gewohnheit

Schnell vergehen die letzten Tage, am 27.01. fliege ich erst einmal zurück nach HH, aber am 03.03. komme ich zurück – mit „geballter“ Ladung! Katja, Andi und die Jungs kommen mit. Dann heißt es zusammenrücken an Bord!.

Es war eine traumhafte Zeit in der Karibik, ich habe so viele, schöne, unvergessliche, unterschiedliche Eindrücke gewonnen und freue mich schon auf Guadeloupe!

 

Gefahrene Meilen: 103

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