SY "AVALON"

Ein Jahr lang Sommer – Hafentage in Arrecife auf Lanzarote

02.11. – 09.11. Hafentage in Arrecife auf Lanzarote

05.11. Juhu, ich, Bärbel, komme wieder an Bord! Morgens um 5.00h mache ich mich auf den Weg zum Airport in Hamburg, Regen und um 12.00h lande ich bei strahlendem Sonnenschein in Arrecife! Ich freue mich tierisch auf ein Wiedersehen nach 2 Monaten! Kuddel und Manni holen mich ab, halsbrecherische Fahrt im Taxi zum Hafen und … Überraschung! An Bord steht ein kalter Sekt zum Empfang bereit! Wir haben uns viel zu erzählen, ich muss mich an die fast lähmende Hitze erst einmal gewöhnen! Unglaublich!

Arribo, hola Avalon!

Gegen Abend genießen wir in einem netten Lokal typisches kanarisches Essen: Pulpo in mojo
(Krake in der typischen roten Tunke) und Tuna (Thunfisch) mit Weißbrot und Salat. Danach sitzen wir noch lange an Bord bei angenehmen Temperaturen.

06.11. Herrlich: Draußen in der Plicht bei Sonne frühstücken! Davon habe ich geträumt! Das ist Sommer! Danach lerne ich die Umgebung kennen. Wir bummeln die Promenade entlang, schlendern durch die  Gassen und fahren in das Cafe im 17. Stock des 5 Sterne Grand Hotels. Von dort haben wir eine schöne Aussicht auf die Stadt und den Strand. (Die Glasscheiben sind leider nicht so sauber!!)

Erstes Strandfeeling

Strandpromenade an der Playa del Reducto

Blick aus dem 17. Stock des Hotels.

07.11. Während Manni sich auf seine Abreise vorbereitet, besichtigen Kuddel und ich das „Castillo De San José“, ein Kastell, das 1774-79 zum Schutz der Inselbewohner vor Piraten gebaut worden ist und heute in den restaurierten Gewölben ein Museum für zeitgenössische Kunst beherbergt. Toll gemacht!

Hinter den meterdicken Mauern das Castillo de San José

Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Bootsbauer der besonderen Art vorbei. Die Boote werden aus alten Ölfässern hergestellt. Die beste Zeit ist wohl mal gewesen!

Allerlei Schnickschnack aus alten Ölfässern.

Uriges Ambiente für Kunst im Castillo.

Auf dem Rückweg merken wir schon, dass der Wind deutlich zunimmt.

08.11. Nachts nicht nur starker Wind sondern auch noch Gewitter! Das habe ich ja nun gar nicht erwartet! Aber es bleibt warm und wir liegen windgeschützt im Hafen. Weiterfahren können wir heute noch nicht, aber morgen vielleicht.

09.11. Hat das gepustet! 6-er angesagt, warum sollen wir uns das antun? Wir bleiben noch einen Tag. Mit dem Bus fahren wir nach Teguise, der früheren Hauptstadt von Lanzarote. Ein hübscher Ort, die weiß getünchten Häuser glänzen in der Sonne vor dem strahlend blauen Himmel! Enge Gassen, beeindruckende Kirchen und hübsche, kleine Läden und entzückende, einladende Bars.

Pfarrkirche im Ortskern

Herrlicher Platz!

Außerhalb von Teguise liegt die kleine, wuchtige Festungsanlage auf dem Vulkan Guanapay. Wir machen uns auf die Socken und gehen auf der Teerstraße nach oben, kommen schon ein bisschen ins Schwitzen!

Ganz schön anstrengender Weg zu Fuß, das Ziel auf dem Kraterrand immer im Blick….

…die zum Schutz vor Piratenüberfälle erbaute Festung

Bis zu 1000 Menschen fanden in der Festung Zuflucht. Über eine Steintreppe mit Zugbrücke gehen wir in das Innere, erfahren viel über die Piraterie.

Vom Dach aus bietet sich uns ein grandioser Ausblick!

Na, was sieht das Täubchen?

Fast arabisch anmutende Siedlung.

Nach dem Abstieg kommt die Belohnung! In einer stilvollen Bar genießen wir Tapas, kanarische Kartoffeln und gegrilltes Gemüse mit mojo.

Hier kann man es aushalten!

Der Ausflug hat sich gelohnt, schöne Eindrücke gespeichert.

10.11. Ein letzter Rundgang durch unsere Hafenanlage, wir sagen adios Arrecife! Morgen geht es weiter, wir sind voller Erwartung auf Playa Blanca.

Die Brigg „Eye Of The Wind“ aus Jersey liegt ebenfalls in Arrecife. Das Schiff fährt mit zahlenden Gästen auch die „Atlantikrunde“. Wir haben sie bereits auf dem Weg von Guernsey nach St. Malo schon einmal gesehen.

Ein Kommentar zu “Ein Jahr lang Sommer – Hafentage in Arrecife auf Lanzarote

  1. maria kraus - ortwig

    Endlich mal eine Reaktion von mir! Toll dass es euch sooo gut geht und das ihr das erleben könnt. Tolle Bilder. Leider bin ich für solche ABENTEUER nicht geschaffen. Dann weiter so .LG Maria

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